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Vergiss-mein-nicht: Tipps für meine Therapietreue

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Adhärenz, oder auch Therapietreue, ist eine der größten Herausforderungen bei einer chronischen Erkrankung wie der Multiplen Sklerose. Doch gerade das konsequente Einhalten der ärztlich abgestimmten Therapiemaßnahmen, die regelmäßige Einnahme der verschriebenen Arzneimittel, das Einhalten der vereinbarten Termine sowie der besprochenen Lebensstiländerungen beeinflussen den Behandlungserfolg nachhaltig.1 Um Ihnen Ihre Therapietreue zu vereinfachen, haben wir einige Tipps für Sie:

Tipp Nummer 1: Lernen Sie Ihre Krankheit zu verstehen

Je besser man die eigene Krankheit kennt, desto sicherer wird der Umgang mit der Erkrankung. Informieren Sie sich über das Krankheitsbild, lernen Sie zu verstehen, was im eigenen Körper passiert. Wenn Sie die Wirkweise der eigenen Behandlung nachvollziehen können, sind Sie bestimmt eher dazu bereit, die verordneten Arzneimittel auch regelmäßig einzunehmen und den gewohnten Lebensstil anzupassen.

Tipp Nummer 2: Sprechen Sie offen mit Ihrem Arzt

Gerade bei der Abstimmung der Therapieziele sollten Sie in einen offenen Dialog mit Ihrem Arzt treten. Sprechen Sie über Ihre Wünsche und Bedürfnisse, nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie sich alles erklären, damit Sie sich mit Ihrer Behandlung wohl fühlen. Das führt zu mehr Vertrauen und hilft Ihnen, die Maßnahmen besser nachvollziehen zu können. Versuchen Sie, sich Gedanken darüber zu machen, was es Ihnen erschweren könnte, die Therapie einzuhalten, damit Sie, Ihr Arzt und / oder Ihre MS-Pflegekraft gemeinsam nach einer Lösung suchen können. Und vergessen Sie nicht: Ihr Arzt ist auf Ihrer Seite! Wenn es doch einmal dazu kommen sollte, dass die Medikamenteneinnahme vergessen wurde, sprechen Sie mit Ihrem Arzt offen darüber.

Tipp Nummer 3: Kleine Erinnerungen setzen

Oftmals helfen auch schon kleine Erinnerungen, um die regelmäßige Einnahme der verschriebenen Arzneimittel zu gewährleisten und damit den Erfolg der Therapie positiv zu beeinflussen. Das könnte unter anderem so aussehen:

  • Wiederkehrende Routine: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Versuchen Sie daher die Medikamenteneinnahme mit wiederkehrenden Routinehandlungen wie Kaffeekochen oder Zähneputzen zu verbinden.
  • Erinnerung über das Handy: Das Handy ist in den meisten Fällen unser ständiger Begleiter. Warum sollte uns die Wecker-Funktion oder eine App dann nicht bei der Einhaltung unseres Behandlungsplans unterstützen?
  • Post-It’s: Ob als Sticker im Kalender, befestigt am Badezimmerspiegel oder auf dem Kühlschrank – die kleinen bunten Zettelchen können sichtbar platziert eine gute Erinnerungshilfe sein.

Egal für welche Option Sie sich entscheiden, denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit. Nur durch die konsequente Einhaltung Ihres Behandlungsplans kann die optimale therapeutische Wirkung gewährleistet werden.

Quelle:
1. Sabaté, E. Adherence to Long Term Therapies Project. Adherence to long-term therapies: Evidence for action.
World Health Organization (Genova 2003). Aufgerufen unter http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/42682/1/9241545992.pdf (Seite 27 ff.)


, Veröffentlicht in: PatientInnen, Angehörige
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