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Was können Sie für Ihre Knochengesundheit tun?

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Bei MS ist das Risiko für Osteoporose, also Knochenabbau, durch eine häufige Verabreichung von Kortisonpräparaten während der Schubtherapie und durch eine mögliche eingeschränkte Bewegungsfähigkeit erhöht¹,² (35)(36). Die Knochen sind nicht mehr so stabil und können leichter brechen³(12). Aber nicht nur wenig Bewegung und Medikamente haben Einfluss auf die Knochendichte, sondern auch Hormone, Alter, genetische Faktoren und die Ernährungsweise4,5 (37)(38).

Für die Knochenfestigkeit wesentlich ist der Gehalt an Kalzium im Knochen. Einerseits sollten Sie täglich Kalzium in ausreichender Menge zuführen und andererseits auch auf eine gute Vitamin D-Versorgung achten6(15), da Vitamin D die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und den Kalziumeinbau in den Knochen fördert3(12). Achten Sie daher neben einer regelmäßigen Sonnenbestrahlung auch auf Vitamin D-reiche Lebensmittel (siehe Broschüre zur Ernährung bei MS Kapitel 4 „Vitamin D“ Ernährungsbroschüre). Zusätzlich verbessern Vitamin C-haltige Lebensmittel (z.B. Obst und Gemüse) (siehe Broschüre zur Ernährung bei MS Kapitel 4 „Vitamin C“) die Kalziumaufnahme aus dem Darm7(30). Um eine ausreichende Kalziumversorgung von 1000 Milligramm pro Tag7(30) zu gewährleisten, greifen Sie auf kalziumreiche Lebensmittel zurück, wobei Milch und Milchprodukte wahre Kalziumbomben sind3(12).

Wie Sie Ihren täglichen Kalziumbedarf einfach decken können:

1 Portion (1/4 Liter) Topfen
+
1 Portion (1/4 Liter) Buttermilch / Sauermilch / Joghurt (natur)
+
1 Portion Schnittkäse (50-70 Gramm = 2-3 Blatt)
Eventuell +
1 Glas kalziumreiches Mineralwasser (>150 Milligramm pro Liter Kalzium):

Hier gibt es verschiedene Produkte am Markt, welche den höheren Gehalt

auch bewerben. DiätologInnen können Sie hier auch genauer beraten.

+
1 Stuck Vitamin C-reiches Obst (z.B. Kiwi) oder Gemüse (z.B. Paprika)

 

Autor: FH-Joanneum, Studiengang Diätologie und Verband der Diätologen Österreichs

Die AutorInnen sind für die Inhalte ihrer Beiträge selbst verantwortlich. Novartis Pharma GmbH übernimmt keine Gewähr oder Haftung für die Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der Inhalte dieser Fremdbeiträge.

Referenzen:
1 Gupta S, Ahsan I, Mahfooz N, Abdelhamid N, Ramanathan M, Weinstock-Guttman B. Osteoporosis and Multiple Sclerosis: Risk Factors, Pathophysiology, and Therapeutic Interventions. CNS Drugs. August 2014;28(8):731–42.

2 Gibson JC, Summers GD. Bone health in multiple sclerosis. Osteoporos Int J Establ Result Coop Eur Found Osteoporos Natl Osteoporos Found USA. Dezember 2011;22(12):2935–49.

3 Kasper H, Burghardt W. Ernährungsmedizin und Diätetik. 11. Auflage. München: Urban & Fischer; 2009.

4 Biesalski H-K, Grimm P, Nowitzki-Grimm S. Taschenatlas Ernährung. 6., überarbeitete Auflage. Stuttgart New York: Georg Thieme Verlag; 2015. 429 S.

5 Bröll H. Osteoporose und Ernährung. In: In Widhalm, K (Hg) Ernährungsmedizin. 3.Auflage. Köln: Deutscher Ärzte Verlag; 2009. S. 503–11.

6 Schwarz S, Leweling H. Multiple sclerosis and nutrition [Internet]. 2005 [zitiert 4. Oktober 2018]. Verfügbar unter: http://msj.sagepub.com/content/11/1/24.short

7 Raschke K. Mehr als nur Kalzium: Die richtige Ernährung gegen Osteoporose. VFEDaktuell. 2010;(114):6–13.

Quelle: Broschüre „Ernährung bei Multipler Sklerose“, S. 26-27


Veröffentlicht in: Allgemein, PatientInnen
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